Die ausgewiesenen Fachleute für Hörgeräte sind die Hörakustiker

"Mit scharfem Blick, nach Kennerweise,

seh' ich zunächst mal nach dem Preise.

Und bei genauerer Betrachtung,

steigt mit dem Preise auch die Achtung."

Wilhelm Busch, Maler Klecksel, Erstes Kapitel

Markus Andrae Inhaber Höreck in Mannheim Feudenheim
Markus Andrae - Inhaber HÖRECK

Wer in die Fußstapfen anderer tritt,

hinterläßt keine eigenen Spuren.

Wilhelm Busch Quelle: zugeschrieben



Der Prozess der Anpassung beinhaltet mehrere Sitzungen und Überprüfungen, um die optimalen Einstellungen der Hörsysteme zu ermitteln. Dabei werden auch Hörsysteme unterschiedlicher Kategorien verglichen. Angefangen bei den eigenanteilsfreien Geräten können die Kunden die Unterschiede zu Hörsystemen höherer Leistungskategorien testen und kennenlernen, um sich daraufhin für das für sie geeignete Modell zu entscheiden. Die Anpassung kann dann als abgeschlossen gelten, wenn die individuell bestmögliche Hörverbesserung erreicht wurde.

 

Ich höre gut, trotzdem verstehe ich schlecht.

 

Viele kennen dieses Phänomen. Man hört wenn der Nachbar in der Nacht seine Autotür schließt, versteht aber nicht was die Ehefrau aus dem Nebenzimmer sagt oder was im Fernsehen gesprochen wird.

 

Hier wird wird in den meisten Fällen eine reine Hochtonschwerhörigkeit diagnostiziert. In der Regel überweist der Ohrenarzt den Patienten zum Hörgeräteakustiker. Dort wird in der Regel ein Hörgerät mit einem, von der Hörgertäteindustrie entwickelten, Standardverfahren angepasst.

 

Das Ergebnis ist für viele ernüchternd. Die Hörgeräte verstärken alles was sowieso noch gut gehört wird, helfen aber nicht das Verstehen zu verbessern. So werden die Hörgeräte wieder zurück gegeben oder sie verschwinden in der Schublade.

 

„Wieder optimal Hören – neue Lösung setzt sich durch“

 

Wenn es nach der fast 25 jährigen Erfahrung des Hörgeräteakustiker-Meisters Markus Andrae (Inh. HÖRECK) geht, sind die Tage der großen, auffälligen und schlecht klingenden Hörhilfen mit Standardeinstellungen gezählt.

 

In Zusammenarbeit mit Kollegen hat er die Hörgeräte und die Anpassverfahren analysiert und kommt zu dem Schluss: „Ein Großteil der Kunden, vor allem mit leichten bis mittleren Hörschäden, benötigen Hörsysteme und Anpassungen welche speziell und individuell auf den jeweiligen Hörverlust eingestellt werden können, dies überzeugt die Kunden meist durch eine deutlich verbesserte Klangqualität der hohen Frequenzen im Vergleich zu Hörgeräten von vor 5-6 Jahren.

 

Besonders die menschliche Sprache wird wieder besser hörbar. Dies ist z.B. wichtig, wenn viele Menschen durcheinander sprechen. Die hohen Laute der Sprache sind in solchen Situationen sehr wichtig (beispielsweise ein gesprochenes „s“ und „f“).

 

Gleichzeitig sollen die tiefen Töne, die von früheren Hörgeräten oft viel zu sehr betont wurden, stark abgesenkt werden. 

 

Dabei legt das Meisterteam Wert darauf, nicht nur ein Gerät zu zeigen. Gleich mehrere Geräte können mit einem besonderen Anpasskonzept von Expertenhand feinjustiert werden.

 

 


Anpassung eines Hörgerätes

 

Den Hörverlust bewusst akzeptieren

Sofern Sie von einem Hörverlust betroffen sind, ist die Entscheidung für ein modernes Hörsystem der erste Schritt. Je früher Sie die Beeinträchtigung erkennen und handeln, desto eher erlangen Sie Ihr Hörvermögen zurück und können Ihre Lebensqualität wieder spürbar steigern.

Ein Hörsystem ist etwas Persönliches

Die persönliche Anpassung eines Hörsystems erfolgt in mehreren Schritten. Bei dieser individuellen Vorgehensweise wird das Gerät an Ihren Hörverlust, Ihre Ohrform und an Ihre Hörgewohnheiten angepasst. Auf diese Weise wird eine optimale Anpassung sichergestellt, die Sie in allen Bereichen zufrieden stellt.

 

Phase 1: Beratung durch einen Hörgeräte-Akustiker oder HNO-Arzt

Zunächst ermittelt ein Hörgeräte-Akustiker oder HNO-Arzt anhand eines Hörtests, ob ein Hörverlust vorliegt. Er bestimmt die Art und den Grad des Hörverlusts für jedes Ohr individuell und erstellt ein Audiogramm. Anhand dessen zeigt Ihnen der Hörgeräteakustiker auf, welche technologischen Möglichkeiten in Ihrem Fall helfen können.

Bei der Wahl Ihrer zukünftigen Hörsysteme und deren Technologie werden sowohl der Grad Ihres Hörverlustes, die Form der Gehörgänge, Ihre persönlichen Bedürfnisse und Ihr Geschmack sowie Ihr Budget berücksichtigt. Zur Auswahl stehen Im-Ohr- und Hinter-dem-Ohr-Modelle mit oder ohne Fernsteuerung sowie verschiedene FM-Lösungen und diverse Zubehörartikel. Der Hörgeräteakustiker macht von jedem Ohr einen Abdruck, damit Ihr Hörgerät später optimal und komfortabel sitzt.

 

Phase 2: Anpassung und Abstimmung des Hörsystems

Der Hörgeräte-Akustiker hat jetzt Ihr Hörsystem für Sie vorbereitet. Er wird es nun an Ihre Ohren anpassen und stimmt es auf Ihren Hörverlust und Ihre Hörvorlieben ab. Zusätzlich informiert er Sie umfangreich über die Bedienung: Wie es eingesetzt, bedient und die Lautstärke eingestellt wird. Zudem macht er Sie mit der Wartung vertraut – Batteriewechsel, Reinigung und Trocknen der Geräte. Schließlich kann er Ihnen einige Hörbeispiele präsentieren und Ihnen erklären, wie Ihr Hörgerät in verschiedenen Hörsituationen reagiert. Nun können Sie mit Ihren neuen Hörgeräten nach Hause gehen. 

 

Erste Schritte mit Ihrem neuen Hörsystem

In den nächsten Tagen werden Sie sich mit Ihrem neuen Hörsystem vertraut machen. Tragen Sie es zunächst nur ein paar Stunden pro Tag in einer Ihnen bekannten Umgebung. Womöglich wird Ihnen in diesen Tagen einiges ungewohnt vorkommen. Sie lernen das neue Hörgefühl am besten kennen, wenn Sie mit jemandem sprechen oder wenn Sie fernsehen. Ihre eigene Stimme kann für Sie zunächst fremd, vielleicht sogar zu laut klingen, denn eventuell haben Sie sich angewöhnt lauter zu sprechen, um Ihre eigene Stimme überhaupt zu hören. Üben Sie bewusst, leiser zu sprechen. Schreiben Sie Ihre Erfahrungen auf– das hilft Ihrem Hörgeräte- Akustiker bei der Feinanpassung.

Feinanpassung beim Hörgeräte-Akustiker

Sie haben nun die Gelegenheit, Ihre ersten Erfahrungen zusammen mit Ihrem Hörgeräte-Akustiker zu besprechen. Ihr Hörsystem wird daraufhin Ihren ganz speziellen Bedürfnissen angepasst. Gerne wird er Ihnen alle Fragen beantworten und Sie mit allgemeinem Rat versorgen. Ihr Hörsystem sollte nun so angepasst sein, dass es angenehm getragen werden kann und das bestmögliche Sprachverstehen bietet.

 

Phase 3: Sie benutzen Ihr neues Hörsystem

Sie werden nun eine Phase erleben, in der Sie täglich ein Stück Lebensqualität zurückgewinnen können. Verwenden Sie Ihr Hörsystem weiterhin nur einige Stunden am Tag. Lassen Sie sich Zeit. So werden Sie lernen, es auf optimale Art und Weise zu verwenden, um bestmöglich davon zu profitieren. Ihr Gehör wird durch die neuen akustischen Eindrücke trainiert und bleibt aktiv.

Bei Fragen kontaktieren Sie bitte Ihren Hörgeräte-Akustiker, der Sie gerne beraten wird. 



Wer wenig hört, wünscht viel Beratung!

Patientenbefragung der IKK BB bewertet die Versorgung mit Hörsystemen

  • 199 IKK BB-Patienten bewerten ihre aktuelle Versorgung mit Hörsystemen
  • Geräteauswahl nur nach individueller Fachberatung durch Hörakustiker
  • Angebotene Versorgungsvielfalt rechtfertigt auch private Aufzahlungen

(Potsdam/Berlin/Mainz 24.03.2017) Im Herbst 2016 schrieb die regionale Innungskrankenkasse Brandenburg und Berlin (IKK BB) in Zusammenarbeit mit der Bundesinnung der Hörakustiker (biha) 389 Versicherte an und befragte sie zur Qualität ihrer aktuellen Versorgung mit Hörsystemen. 199 antworteten und gaben der IKK BB und den Hörakustikern in Berlin und Brandenburg wichtige Hinweise zu Qualität, Beratung und zu Auswahlkriterien für die Anschaffung ihres Hörsystems:

Hörsysteme nur nach intensiver Fachberatung

Wer schwerhörig wird, dem droht der Verlust sozialer Teilhabe. Ein sensibles Thema also, für das es heute gute Hilfsmittel gibt, die modernen Hörsysteme. Deren Funktionen, ihr Design und mitunter auch anfallende Zusatzkosten wollen jedoch wohl bedacht sein. Betroffene suchen sich daher einen versierten Hörakustiker, der ihnen hauptsächlich aus dem Familien- und Bekanntenkreis (34,2 %) oder - auf direkte Nachfrage - durch den Arzt (33,7 %) empfohlen wird.

Die professionelle Dienstleistung des Hörakustikers beeinflusst in über der Hälfte der Fälle (52,8 %) die Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Hörsystem, dicht gefolgt von "uter Beratung" (48,7 %), die ebenfalls auf die wichtige Rolle des Hörakustikers verweist. Der Arzt spielt hier mit nur 16,1 % eine untergeordnete Rolle.

Befragt nach der Güte der Beratung durch den Fachmann und zur Qualität der letztlich gewählten Versorgung, zeigen sich die Kunden sehr zufrieden:

Nach einer geduldigen, intensiven und individuellen Beratung, bei der in der Regel mehrere Produkte in aller Ruhe (zwischen 4 Tagen und mehreren Wochen) getestet werden konnten, erreichen die Hörakustiker einen Zufriedenheitswert mit der Beratung von 8,4 (Skala 1-10). Umgerechnet in Schulnoten wäre dies eine 1- bis 2 (Skala 1-6). Auch die letztendlich ausgewählten Hörsysteme erfüllten mit 7,8 von 10 die hohen Erwartungen.

Regelversorgung oder private Aufzahlung?

Die Befragung unterscheidet nach aufzahlungsfreier Regelversorgung, einer Aufzahlung bis 250 Euro pro Ohr und einer privaten Eigenbeteiligung von 500 Euro und mehr pro Ohr. Der Hörsystemträger investiert hier individuell: 34,2 % der Befragten wählten ein zuzahlungsfreies Modell, 20,6 % beteiligten sich bis 250 Euro pro Ohr privat. Da ein Hörsystem den Versicherten in der Regel für die nächsten sechs Jahre begleitet, leisteten sich 42,2 %, mehr als 250 Euro pro Ohr für ihr Wunschsystem aufzuzahlen. Mehr als die Hälfte davon waren sogar bereit, privat mehr als 500 Euro pro Ohr für eine -außerordentliche und innovative Hörgeräteversorgung aufzuwenden.

Bei Entscheidungen zur Hörsystemversorgung spielen nicht nur funktionale, gesundheitliche oder preisliche Aspekte eine Rolle:

Die Anschaffung eines (ersten) Hörsystems bedeutet auch, einen Hörverlust zunächst anzuerkennen. Ein kleines, im Ohr fast unsichtbares Modell, das zudem über Extras wie eine Freisprech- oder Erinnerungsfunktion verfügen kann, nimmt die ersten Berührungsängste. Die Qualität der Hörsysteme und die Arbeit des Hörakustikers konnten dann vollends überzeugen. Auch ein generelles Markenbewusstsein in diesem sensiblen Bereich entscheidet manchmal mit. Kunden fragen oft gleich nach aufwendigeren Systemen und interessieren sich - trotz vorheriger Information - weniger für aufzahlungsfreie Modelle. Sie zahlen freiwillig zu, sind dann aber in der Regel auch mit einem Wert von 8,3 von 10 Punkten - was der Schulnote 2 entspricht - bei einer Aufzahlung von mehr als 500 Euro pro Ohr besonders zufrieden mit ihrer Wahl.

Enrico Kreutz, IKK BB-Vorstand, zu den Erkenntnissen der IKK BB nach der Versichertenbefragung: "Weiter gut hören zu können, ist immens wichtig für die soziale Teilhabe. Hierfür gibt es Gott sei Dank heute technisch hochentwickelte Hörsysteme, auch im Rahmen der stetig verbesserten Regelversorgung. Wir empfehlen unseren Versicherten, bei Hörsystemen vor allem auf die unverzichtbaren Funktionen im eigenen Alltag zu achten. Das ist der Weg zu einer guten Versorgung auch ohne hohe finanzielle Eigenbeteiligung. Wichtig ist auch, die angebotenen Systeme vor der Entscheidung ausgiebig in der Praxis zu testen."

Auch Marianne Frickel, Präsidentin der biha, begrüßt das Umfrageergebnis: "Wir freuen uns sehr über die positiven Befragungsergebnisse. Aus unserer Sicht haben die Versicherten der IKK BB durch ihre Antworten die hochqualitative individuelle Versorgung mit Hörsystemen bestätigt. Ergebnisse zwischen sehr gut und gut bei einem mit großer Sensibilität zu handhabenden Medizinprodukt, das nun nicht unbedingt zu den beliebtesten Hilfsmitteln gehört, verweist auf die ausgezeichnete Arbeit der Hörakustiker bei der Beratung und der Versorgung."


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