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Lärm im Ohr - Tinnitus

Tinnitus – Der Feind im Ohr

Geräusche im Ohr sind nicht gefährlich, und doch bringen sie Betroffene oft an den Rand der Verzweiflung. Tinnitus ist komplex und sehr individuell. Dementsprechend gibt es nicht die eine Therapie gegen das Ohrgeräusch. Vielmehr wird mittlerweile eine individuelle Mischung an Behandlung für aussichtsreich gehalten. 

 

Erholen sich die geschädigten Härchen innerhalb der ersten drei Monaten nicht, entsteht in der komplex vernetzten zentralen Hörbahn ohne unser Zutun eine Wahrnehmung von Geräuschen, die sich verselbstständigen und auf Dauer als gelernt und vom Gehirn als notwendig eingestuft werden: Die Medizin sprich nun vom chronischen Tinnitus, der aufgrund einer Fehlverarbeitung von akustischen Signalen unserem Gehirn entsteht. Der Ton entspricht er jeweiligen individuellen Verarbeitung im Gehirn und kann verschiedenste Ausprägungen haben. Daher ist das Leid des Betroffenen nicht abhängig von der Intensität und Frequenz des Tons, sondern von der ganz eigenen negativen Verarbeitung im Gehirn. Dabei gilt: Je mehr Aufmerksamkeit man dem Signal gibt, je mehr man sich ihm zuwendet, also umso störender wird der Ton im Ohr empfunden und desto schwerwiegender sind seine Auswirkungen auf das Leben. 

 

Neben einem Hörsturz können vielfältige Grunderkrankungen für eine veränderte Schallübertragung verantwortlich sein, die eine Hörminderung und ein Ohrgeräusch zur Folge haben: Altersschwerhörigkeit, Otosklerose (erbliche Verknöcherungsneigung des Steigbügels), Morbus Meniére (Innenohrerkrankung mit Schwindel, Hörverlust und Ton im Ohr), Hals-Wirbelsäulen-Blockaden, Kieferfehlstellungen, Verengungen der großen Halsgefäße – und Stress. 

 

 

Literatur

Dr. med. Eberhard Biesinger: Tinnitus: Endlich Ruhe im Ohr. Trias Verlag, 2.Auflage, 2013

Maria Holl: Tinnitus lindern - und zur Ruhe finden. Lüchow-Verlag, 2015 

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