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Das HÖRECK – ein Geheimtipp der sich herumgesprochen hat.

Als neues Hörakustikunternehmen hat das Höreck in Mannheim-Feudenheim vor 5 Jahren eröffnet. Mit bedacht wurde ein Standort, weit ab vom geschäftigen Trubel des Zentrums oder der Einkaufsmeilen, gesucht. Fündig wurde man in der Andreas-Hofer-Straße 25 zwischen Epiphanias-Kirche und Wasserturm. Die Zielsetzung des Unternehmens: „Jedem Kunden die vielfältigen Facetten des Hörens in erstklassiger Klang- und Verständnisqualität zu ermöglichen. In angenehmer Atmosphäre erfährt der Kunde eine für seine Bedürfnisse maßgeschneiderte Kombination aus Spitzentechnologie, innovativen Verfahren, Fachkompetenz und intensiver Beratung.“

 

Diese Zielsetzung hat viele Kunden in der Vergangenheit überzeugt. Ursprünglich als kleines Einmannunternehmen geplant, hat sich das Höreck weit darüber hinaus entwickelt. Ein zweiter Standort in Sandhofen und viele weitere Mitarbeiter, welche das von Herrn Andrae entwickelte Konzept von der Anpassung von Hörgeräten und der Beratung der Kunden verinnerlicht haben, kamen hinzu.

 

So wurde das ursprünglich Feudenheimer Unternehmen über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt.

 

Nichts desto trotz ist Herr Andrae mit Feudenheim sehr verbunden. Seine Aktivitäten im Bund der Selbständigen und im Feudenheimer Kerweverein zeigen, dass eine direkte Verbindung zu der Gemeinschaft in Feudenheim besteht. Zusätzlich zu diesen Aktivitäten unterstützt die Firma Höreck viele soziale und gesellschaftliche Projekte in der direkten Umgebung.

 


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Hörsysteme powered by HÖRECK

„Moderne Hörgeräte: Immer kleiner, immer besser“

 

Im Gespräch: Hörakustiker-Meister Markus Andrae (HÖRECK) über Schwerhörigkeit und moderne Hörakustik

 

Wie bemerke ich überhaupt, dass ich nicht mehr gut höre?

 

Andrae: Bei vielen Menschen stellt sich eine Hörminderung schleichend ein und bleibt daher erst mal unbemerkt. Es gibt jedoch einige Anhaltspunkte, die man auf keinen Fall ignorieren sollte. Wenn Sie das Gefühl haben, andere Menschen reden zunehmend undeutlicher, wenn Sie öfter nachfragen müssen, wenn Sie in geräuschvoller Umgebung nicht mehr so gut verstehen, oder öfter Türklingel und Telefon überhören, dann sollten sie auf jeden Fall aufmerksam werden. Vielen Betroffenen fällt es jedoch selbst erst mal nicht auf, dass sie schlechter hören als früher. Auch wenn sich andere wiederholt über die Lautstärke des Fernsehers oder des Radios beschweren, deutet das auf ein schwaches Gehör hin.

 

Herr Andrae, als Hörgeräteakustiker-Meister beschäftigen Sie sich auch mit dem sozialen Leben Ihrer Kunden. Wie ist das zu verstehen?

 

Andrae: Das Gehör ist eines unserer wichtigsten Kommunikationsorgane. Wir verstehen die Welt, indem wir hören. Und wir werden Teil dieser Welt und des menschlichen Zusammenlebens, indem wir zuhören. Insgesamt führt ein Hörverlust daher immer zu großen Einschränkungen im Privatleben und beruflichem Alltag, außerdem zu Auswirkungen auf das Wohlbefinden und den Gesundheitszustand. Denn unbehandelter Hörverlust hat auch körperliche Folgen: man fühlt sich müde, erschöpft und gestresst, Kopfschmerzen können einsetzen. Deshalb ist es so wichtig, die Hörfähigkeit wieder herzustellen, wenn unser Hörvermögen nachlässt.

 

Dennoch fällt vielen Betroffenen der Gang zum Spezialisten erst mal schwer…

 

Andrae: Die Hemmschwelle ist hier leider noch hoch. Lange Zeit haftete den Hörgeräten das Stigma des Alt-Seins an, da Hörprobleme nur Älteren zugesprochen wurden. Ein Hörverlust kann jedoch - ähnlich einer Fehlsichtigkeit - in jedem Alter auftreten. Zudem realisieren viele Menschen erst sehr spät, dass ihr Hörvermögen nachgelassen hat. Zu Beginn kann die verminderte Hörfähigkeit durch eine erhöhte Aufmerksamkeit kompensiert werden. Viele Betroffene suchen sich erst Hilfe, wenn der Hörverlust drastisch und der Leidensdruck hoch ist. Das ist fatal: Denn je früher eine beginnende Schwerhörigkeit behandelt wird, desto größer ist die Chance, die degenerativen Abbauprozesse der Hörbahnen aufzuhalten. Regelmäßige Hörchecks sind die beste Vorsorge, um mögliche Hörverluste frühzeitig zu erkennen. Zumal es heutzutage viele Behandlungsoptionen für schwerhörige Menschen gibt und Hörgeräte, die individuell an die Bedürfnisse des Patienten angepasst werden können.

 

Klobige, fleischfarbene Hörgeräte haben ausgedient. Was können die modernen Hörgeräte?

 

Andrae: Moderne Hörgeräte sind Mini-Computer, die weit mehr können als nur den Schall zu verstärken. Über spezielle Spracherkennungs-Algorithmen identifizieren sie Sprache und können diese auch in schwierigen Hörsituationen, wie zum Beispiel großen Gesprächsrunden, gezielt hervorheben, während nicht-sprachliche Umgebungsgeräusche gleichzeitig reduziert werden. Viele Hörsysteme arbeiten vollautomatisch, d.h. die innen liegende Software analysiert kontinuierlich die jeweilige Hörumgebung und passt die Hörgeräte an die jeweilige Situation an. Damit ermöglichen sie einen hohen Hörkomfort auch in anspruchsvollen akustischen Umgebungen. Die Ausstattung der Hörgeräte mit Wireless-Funktion ermöglicht außerdem, dass Audiodaten in Echtzeit zwischen den Hörsystemen beider Ohren ausgetauscht und abgeglichen werden. Auf diese Weise kann das “Elektronik-Ohr” einen sehr natürlichen Höreindruck vermitteln. Die Digitaltechnik erlaubt zudem, die Hörsysteme exakt auf das Hörvermögen und die persönlichen Anforderungen seines Trägers abzustimmen. Alles in allem sind die Helfer für die Ohren High-Tech-Wunder, die immer kleiner und leistungsstärker werden, kosmetisch unauffällig sind und einen hohen Tragekomfort bieten. Die Hörakustik bietet hier heute so viele Lösungen wie nie zuvor. Seit Neuestem gibt es sogar Hörsysteme mit Akkutechnik, damit ist das lästige Batteriewechseln Vergangenheit und die Handhabung sehr einfach.

 

Klingt vielversprechend, aber teuer!

 

Andrae: Wer krankenversichert ist, muss sich keine Sorgen machen. Es gibt durchaus leistungsfähige Modelle, deren Preis die Kassenzuzahlung nicht übersteigt. Betroffene sollten sich aber nicht von den Preisen abschrecken lassen. Einerseits sprechen wir hier über Verbesserung der Lebensqualität und andererseits über einen hohen Medizinstandard, welcher weltweit fast einzigartig ist. Wir haben hier in Deutschland die beste Ausbildung und die höchste Fachkräftedichte, gepaart mit einem hervorragenden Gesundheitssystem. Hier lohnt der Gang zum Spezialisten, der umfassend über die Hörsystem-Varianten in verschiedenen Preisklassen berät und bei der Auswahl des passenden Geräts – auch was den Preis betrifft – mit Rat und Tat zur Seite steht.

 

Die Anschaffung von Hörgeräten löst also alle Hörprobleme?

 

Andrae: Die Zusammenhänge sind kompliziert: Jedes Gehör ist so individuell wie der Mensch selbst. Und jeder Mensch hört anders, empfindet anders. Mit einer standardmäßigen Versorgung, standardmäßigen Justierung von Hörgeräten, werden Sie keine zufriedenstellenden Ergebnisse erreichen. Eine Hörberatung, von der Auswahl und Anpassung eines Hörsystems bis hin zur Feinjustierung ist ein Prozess, der auf den einzelnen Menschen zugeschnitten werden muss. Art und Umfang eines Hörverlusts müssen genauso berücksichtigt werden, wie die unterschiedlichen Ansprüche an das Hören, die Lebenssituation eines Menschen und seine individuelle „Hörwelt“. Ich unterstütze und begleite meine Kunden auf diesem Weg: vom ersten Hör-Check bis zur Anpassung einer geeigneten Hörlösung. Mein Ziel für jeden Kunden die für ihn optimale Lösung zu finden und die Einstellungen des Hörsystems zu optimieren bis der bestmögliche Hörerfolg erreicht ist. Hörgeräte können das Ohr nicht heilen, aber in den meisten Fällen können sie hörgeschädigten Menschen helfen, ein normaleres Leben zu führen. Vielen Hörgeschädigten öffnet sich durch Hörgeräte eine ganz neue Welt.

 


12 Hörgeräte-Fakten, die Sie kennen sollten

Hörgeräte sind längst nicht mehr so unhandlich wie früher. Wer eine Hörhilfe braucht, was sie bei Tinnitus bewirkt und wie sie eingestellt sein sollten.

Hörgeräte sind in manchen Familien ein Reizthema. Die Jungen nervt die Schwerhörigkeit der Älteren, die sich mit Händen und Füßen gegen die Hörhilfe sträuben. Und die Älteren haben Vorbehalte, weil sie vielleicht in früheren Zeiten erlebt haben, wie sich ihre Eltern oder Großeltern mit quietschenden und unhandlichen Apparaten herumschlagen mussten.

 

1. Wann kommt ein Hörgerät in Frage?

Es gibt klare, mit den Krankenkassen abgestimmte Richtlinien, ab welchen Ergebnissen in Hörtests der Arzt ein Hörgerät verschreiben kann. Das beim Test erstellte Tonaudiogramm zeigt, ob der Patient in dem Frequenzbereich schlecht hört, welcher der menschlichen Stimme entspricht. Dort muss die Hörminderung mindestens 30 Dezibel betragen. Als zweites Kriterium setzen HNO-Ärzte den Freiburger Sprachhörtest ein: Versteht der Patient weniger als 80 Prozent der einsilbigen Wörter, die bei 65 Dezibel Lautstärke vorgespielt werden, deutet das zusammen mit einem auffälligen Tonaudiogramm darauf hin, dass ein Hörgerät nötig ist. Darüber hinaus prüft der HNO-Arzt, ob sich die Schwerhörigkeit nicht auf andere Weise beheben lässt.

 

2. Lässt das Gehör durch ein Hörgerät schneller nach?

"Nein, genau das Gegenteil ist der Fall", sagt Professorin Kerstin Lamm, HNO-Ärztin aus München. Denn Schwerhörige ohne Hörgerät leiden unter einer Hörentwöhnung: Es kommt mit der Zeit zu einer Rückbildung des Hörnervs, die Weiterleitung ans Gehirn wird immer schlechter.

 

Außerdem verlernt das Gehirn mit der Zeit, Geräusche und Wörter richtig einzusortieren. Selbst wenn durch ein Hörgerät wieder Höreindrücke im Gehirn ankommen, kann es diese zunächst nicht mehr verarbeiten. Das muss das Gehirn erst wieder lernen.

 

3. Wie viel hört der Träger noch, wenn er das Gerät abschaltet?

"Unsere Kunden berichten, dass sie abends nach dem Ablegen der Hörgeräte noch besser hören als zu der Zeit, in der sie noch keins hatten", sagt Hörgeräteakustikermeister Thomas Wittmann, der Vizepräsident des Fachverbands Deutscher Hörgeräteakustiker e.V. Das komme daher, dass das Gehör wieder besser trainiert ist. Ein derartiger Trainingseffekt wird auch bei einer Hörtherapie ausgenutzt. Sie hilft Schwerhörigen, sich an die neuen Eindrücke durch das Gerät zu gewöhnen. "Das ist wie Krankengymnastik für das Gehör", erklärt Wittmann.

 

4. Manche Menschen haben ein "fluktuierendes Gehör", bei dem sie mal besser, mal schlechter hören. Woran liegt das?

"Am häufigsten liegt eine Tubenfunktionsstörung vor, zum Beispiel durch chronische Nasennebenhöhlenentzündungen", sagt Lamm. Die Tube, auch Eustachische Röhre genannt, belüftet das Mittelohr und sorgt für den Druckausgleich. Ist sie lädiert, wird das Mittelohr nicht ausreichend belüftet. Je nachdem, wie zugeschwollen die Tube ist, entsteht ein mehr oder weniger starker Unterdruck im Mittelohr, der die Schallweiterleitung behindert. "Typischerweise haben diese Patienten auch Probleme mit dem Druckausgleich, zum Beispiel beim Fliegen", erklärt Lamm.

 

5. Wie wird eine Hörhilfe eingestellt?

"Das ist die Kunst des Hörgeräteakustikers", sagt Wittmann. Als objektive Kriterien für das Hörvermögen hat der Akustiker das Tonaudiogramm, das die Hörschwelle bei verschiedenen Frequenzen bestimmt. Und er misst, bei welcher Lautstärke der Kunde Sprache versteht. Daneben versucht der Akustiker, das Gerät den Bedürfnissen des Betreffenden anzupassen.

 

6. Welche Kriterien gibt es für die Auswahl des Hörgeräts?

"Der Patient sollte nicht nach dem Preis entscheiden, sondern danach, mit welchem Gerät er im Alltag am besten zurechtkommt", sagt Lamm. Die persönliche Situation ist wichtig: "Für eine alleinstehende ältere Dame, die zwei Stunden am Tag mit ihren Kindern telefoniert, sind Hörsysteme ideal, die direkt mit dem Telefon gekoppelt werden können", verdeutlicht Wittmann. "Der Musikliebhaber, der zweimal die Woche ein Konzert besucht, braucht Hörsysteme mit Musikprogrammen." Denn andernfalls versucht das Gerät die Musik herauszufiltern, weil es keine Sprache ist.

 

7. Welche Rolle spielt der Preis?

"Inzwischen sind Hörgeräte jeder Preisklasse klein und leicht", sagt Lamm. Der Preis entscheidet eher darüber, wie leistungsfähig der Computer des Hörgeräts ist und wie viele Mikrofone eingebaut sind. "Teure Hörgeräte bieten mehr Komfort", ergänzt Wittmann. Zum Beispiel eine Fernbedienung und eine automatische Lautstärkeregelung. Oft reichen aber auch günstigere Geräte aus – je nach individuellen Ansprüchen. Billig-Hörhilfen aus dem Internet beurteilen Experten eher kritisch. Viele Schwerhörige reagieren sehr empfindlich bei hohen Lautstärken, oft liegt ihre Unbehaglichkeitsschwelle bereits bei 80 bis 90 Dezibel. Bei günstigeren Geräten lässt sich diese Schwelle nicht immer einstellen, sondern sie verstärken zum Beispiel unkontrolliert Geräusche auf bis zu 120 Dezibel. Wittmann: "Das kann auf Dauer das Gehör schädigen."

 

8. Kann ein Hörgerät einen Tinnitus verbessern?

"Das ist eine wichtige Frage, denn viele Schwerhörige haben einen Tinnitus", sagt Wittmann. Oft gebe es genau im Frequenzbereich des Ohrensausens auch die größte Hörschwäche. Dann bewirkt das Ausgleichen der Schwerhörigkeit in diesem Bereich meist, dass sich der Tinnitus verbessert. Je mehr Höreindrücke der Patient wahrnimmt, die den Tinnitus übertönen, und je weniger er an das lästige Ohrgeräusch denkt, desto leiser wird es in der Regel.

 

9. Was sind Tinnitus-Noiser?

Noiser sind inzwischen in vielen Hörsystemen ein fester Bestandteil. Angeschaltet erzeugen sie in der betroffenen Frequenz ein Rauschen, das den Tinnitus übertönt. Mit der Zeit nimmt der Patient das Rauschen weniger wahr, weil das Gehirn das Geräusch ausblendet. "Ähnlich wie das Ticken einer Uhr, das man irgendwann nicht mehr bewusst hört", sagt Wittmann.

 

10. Kann man selbst einen Hörverlust erkennen?

"Betroffene merken den Hörverlust oft nicht selbst und kompensieren ihn, indem sie zum Beispiel Radio und Fernseher lauter stellen", warnt Wittmann. Sie unterstellen häufig ihren Bekannten, dass sie undeutlich sprechen. Die Familienmitglieder erkennen die Schwerhörigkeit oft zuerst. "Nehmen Sie Ihre Angehörigen ernst, wenn sie Ihnen sagen, dass Sie schlecht hören", rät Wittmann. "Und gehen Sie vorsorglich ab dem 50. Lebensjahr einmal jährlich zum Hörtest."

 

11. Sollte man beide Ohren mit einem Hörgerät versorgen oder nur eines?

Heutzutage werden, wenn nötig, immer beide Ohren versorgt. "Wer schlecht sieht, erhält auch nicht nur ein Monokel", sagt Lamm. "Eine einseitige Hörkorrektur bringt das Gehirn durcheinander, das ist für die zentrale Hörverarbeitung eine Katatstrophe." Nur durch beidseitiges Hören lässt sich die Richtung von Geräuschen erfassen – beispielsweise von einem fahrenden Auto. "Wenn man nur ein Ohr versorgt, lässt das Hörvermögen des anderen überproportional nach. So wie bei einem Bein im Gips, das man nicht bewegen kann", sagt Wittmann.

 

12. Ist Sport erlaubt, zum Beispiel Schwimmen?

Generell sind Hörgeräte sehr robust, sie müssen Schweiß, Ohrenschmalz und Wärme ertragen. Schwimmen kann man allerdings nur mit wasserdichten Hörsystemen. "Auch, wenn ein Kunde sehr stark schwitzt, empfehle ich ihm so ein Hörgerät", meint Wittmann. Lamm warnt, dass beim Sport ein Verlust oft nicht sofort bemerkt wird, weil die Geräte so leicht sind.

 

Quelle: © Wort & Bild Verlag Konradshöhe GmbH & Co. KG (Apotheken Umschau) http://www.apotheken-umschau.de/Ohren/12-Hoergeraete-Fakten-die-Sie-kennen-sollten-498475.html

 


Gutes Hören heißt am Leben teilnehmen!

Gutes Hören und Verstehen in geräuschvoller Umgebung, Orientierung unter vielen Menschen, Musikgenuss, Kinobesuch, Vortragsveranstaltungen oder Alltägliches wie Telefonieren, Türklingel, Radio und TV – jeder Mensch stellt ganz persönliche Anforderungen an sein Gehör. „Hören ist individuell wie ein Fingerabdruck“, bringt Markus Andrae, Inhaber des HÖRECK, das komplexe Thema auf den Punkt. Und weiter: „Am Beginn einer Hörsystemversorgung stehen deshalb Gespräche und Beratungen über die persönlichen Hörbedürfnisse sowie die Leistungen und Einsatzmöglichkeiten von Hörsystemen und die zu erwartenden Hörerfolge.“

 

Die Anpassung von Hörsystemen ist ein sensibler Prozess, den der Hörakustiker mit Fachkenntnis und Einfühlungsvermögen begleitet. Es geht darum, entsprechend dem Hörprofil jedes einzelnen Kunden die geeigneten Hörsysteme aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Modellen auszuwählen. Kriterien sind dabei das Leistungsspektrum, die Klangfarben, die Bedienung und die Konfigurationsmöglichkeiten. Aber erst in der professionellen Abstimmung aller technologischen Möglichkeiten auf die persönlichen Hörbedürfnisse liegen die Kunst und der Erfolg einer gelungenen Anpassung. 

 

Ihr Hörakustiker in Mannheim Feudenheim und Sandhofen - Hörsysteme aus Meisterhand.



Hausbesuche

Ein Hörgerät bei sich zuhause anpassen lassen.

Nach einheitlicher Standesauffassung im Hörakustiker-Handwerk hat die Vornahme von Hausbesuchen grundsätzlich zu unterbleiben, es sei denn, es handelt sich um einen Notfall, in dem der Kunde, z. b. aus gesundheitlichen Gründen, ans Haus gebunden ist und deswegen den Hausbesuch ausdrücklich wünscht. Hinter dieser Standesauffassung steht im Übrigen auch die gewerberechtliche Regelung, wonach der Vertrieb von elektronischen Hörgeräten im Reisegewerbe verboten ist.

 

So ist nämlich jeder, der Leistungen eines Hörakustikers in Anspruch nehmen will, gewohnt, ein Hörakustiker- Fachgeschäft aufzusuchen, ganz gleich, ob er sich ein neues Hörgerät anschaffen will, Reparaturen auszuführen sind oder es um einen Hörtest geht. Die Leistungen, die der Hörgeräteakustiker anbietet und erbringt, betreffen den Bereich der Gesundheitsfürsorge.

Charakteristisch für die Tätigkeit des Hörakustikers ist dabei, dass er seine Leistungen in seinem Betrieb anbietet und erfüllt. Allein dort ist es ihm möglich, seinen Aufgaben im Rahmen der Gesundheitsfürsorge optimal gerecht zu werden. Hierdurch wird das Berufsbild des Hörakustikers entscheidend geprägt. Hausbesuche zu machen, gehört allerdings nicht zu diesem Berufsbild, weder nach dem Selbstverständnis des Berufstandes noch nach der Auffassung der Bevölkerung von diesem Berufsstand.

 

Etwas anderes gilt nur ausnahmsweise dann, wenn es sich um einen Notfall oder um eine echte Notlage handelt, z. B. wenn jemand aus Alters- oder Gesundheitsgründen nicht in der Lage ist, in absehbarer Zeit den Hörgeräteakustiker in seinem Betrieb aufzusuchen und auch keinen Dritten einschalten kann.

 

Hausbesuche sollten daher, wenn überhaupt, nur in der Form angeboten werden, dass ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass diese nur unter besonderen Umständen, das heißt in Notfällen, durchgeführt werden. Die Delegierten der Bundesinnung haben in Ihrer Versammlung am 28. September 2006 Ihre Standesauffassung zu Hausbesuchen bestätigt: Aus sachlich-fachlichen Gründen ist die Vornahme von Hausbesuchen durch Hörgeräteakustiker zur Bestimmung, Anpassung und/oder Abgabe von Hörgeräten abzulehnen. Hausbesuche führen grundsätzlich zu keiner sach- und fachgerechten hörakustischen Versorgung. Ausnahmen sind nur im Notfall (z.B. fehlende körperliche Mobilität) zulässig.

 

Eine private Zuzahlung ist bei Hörgeräten welche während eines Hausbesuches angeboten bzw. angepasst werden nicht notwendig. Die Krankenkassen übernehmen in diesem Fall auch die Kosten für die Hörgeräte und die Serviceleistung komplett. Die Krankenkassen haben in den Bestimmungen für die Kostenübernahme festgeschrieben, dass mit den jeweiligen „Kassenhörgeräten“ im häuslichen bzw. familiären Bereich ein kompletter Ausgleich des Hörverlustes stattfinden muss. D.h. die Hörgeräte zum Kassenpreis sind genau für diese Situation besonders geeignet.

 



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FEUDENHEIM

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68259 Mannheim-Feudenheim

Tel: 0621 43 72 84 06

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14.00 - 18.00 Uhr

Mittwoch Nachmittag nach Vereinbarung.

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68307 Mannheim-Sandhofen

Tel: 0621 44 59 75 55

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14.00 - 18.00 Uhr

Mittwoch Nachmittag nach Vereinbarung.

Samstag von 14.00 bis 18.00 Uhr

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Enderlestr. 23

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